Sondermaschinen und Anlagen
Automatisierte Verarbeitung von technischen Textilien

News

Technikum für verstärkenden Robotereinsatz18.02.2016

2015 sind die beiden Unternehmen Pfaff Industriesysteme und Maschinen GmbH und KSL Keilmann Sondermaschinenbau GmbH verschmolzen. Firmiert wird unter Industriesysteme und Maschinen GmbH, welche die Marken Pfaff Industrial und KSL unter einem Dach hat. Ende 2015 ist mit dem Laboratory am KSL-Standort in Lorsch ein in der Branche einmaliges Kompetenzzentrum eingerichtet worden. Das KSL-Laboratory ist die Schnittstelle von komplexen Kundenanfragen und anspruchsvollen Roboter- und CNC-Technologien. Basierend auf einer langjährigen Erfahrung und Kompetenz werden im KSL-Laboratory kundenorientierte Lösungen und Konzepte entwickelt. Es werden Machbarkeitsstudien durchgeführt, Prototypen und Kleinserien realisiert sowie spezielle Nähköpfe für Anlagen konzipiert und montiert. Außerdem werden Neuentwicklungen realisiert und verschiedene KSL-Maschinen und -Komponenten geprüft und optimiert. Automation für faserverstärkte Bauteile Das Laboratory deckt unter anderem Techniken wie das Tapelegen, Z-Pinning, Ultraschall-Schneiden sowie das 2D/3D CNC-Nähen ab. Größere Maschinen wie beispielsweise ein Portal-Nähroboter oder eine 30 m lange CNC-Anlage werden im Pfaff Industrial-Werk in Kaiserslautern montiert, da hier größere Montageflächen vorhanden sind. Späteres Einsatzgebiet der beiden Maschinen ist das Fixieren von Großteilen für die Luft- und Raumfahrtindustrie. Der Portal-Nähroboter arbeitet mit 1-Faden-Kettenstich und ist für dreidimensionale Teile prädestiniert, die CNC-Anlage fixiert mittels Doppelsteppstich zweidimensionale Teile wie etwa Kohlefaser- und Glasfasergelege. Durch das Laboratory-Konzept werden auch das so wichtige Pre- und After Sales signifikant gestärkt. Erfahrene Techniker und Ingenieure aus den Bereichen IT, Nähtechnik, CNC- und Steuerungstechnik bilden das Rückgrat dieses neuen Bereiches. Zur Zeit werden im Laboratory Projektmaschinen von namhaften Kunden aus Europa, USA und China produziert und nach Kundenvorgaben in deren Produktionen implementiert.

Techtextil/Texprocess 2015 - Aussteller- und Besucherrekord (Kopie 1)08.05.2015

Rund 42.000 Besucher aus 116 Ländern erlebten an vier Messetagen das weltgrößte Angebot an Materialien, Verfahren und Technologien entlang der gesamten textilen Wertschöpfung. Insgesamt präsentierten auf den internationalen Leitmessen Techtextil und Texprocess 1.662 Aussteller aus 54 Ländern ihre neuen technischen Textilien, Vliesstoffe und Verarbeitungstechnologien für textile und flexible Materialien. „Fantastische Stimmung auf der Messe und in den Branchen, hohe Besucherqualität und so viele Neuheiten wie noch nie: Die Techtextil und Texprocess 2015 zeigten sich als unangefochtenes Zentrum für die Innovationskraft von Hightech Stoffen, Smart Textiles und Verarbeitungstechnologien“ sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.
Auf einem architektonisch imposanten Gemeinschaftsstand von über 1000 qm im kompletten vorderen Bereich der Halle 5.1 präsentierten die Unternehmen Dürkopp Adler AG und PFAFF Industriesysteme und Maschinen GmbH mit Beisler und KSL 110 industrielle Näh- und Schweißlösungen. Mehr als 300 Vertriebspartner aus aller Welt nutzten die Gemeinschaftsplattform, um täglich mehreren tausend Standbesuchern die vielen starken Lösungen der zur Shanggong-Gruppe gehörenden Unternehmen zu präsentieren.

PFAFF Industriesysteme und Maschinen GmbH, Zweigniederlassung KSL konnte mit seinem Exponatenprogramm die Besucher der TEXPROCESS und der TECHTEXTIL gleichermaßen ansprechen und begeistern.

Eine gemeinsame Innovation von KSL und Dürkopp Adler ist eine Roboternähanlage, die vollautomatisch Hemdenmanschetten herstellt. Die Anlage liefert reproduzierbare hohe Qualität für höchste Ansprüche. Beim Hemd gilt der Manschette besonderes Augenmerk, denn Ungenauigkeiten im Stichbild und Nahtverlauf der Steppnähte können den gesamten Qualitätseindruck beeinträchtigen. Bisherige Fertigungsverfahren waren durch ihren Anteil an manueller Arbeit zeitintensiv und ermüdend für das Bedienpersonal.
Die neue Nähanlage zum Absteppen von Manschetten arbeitet ohne Bedienperson. Ein Roboter transportiert das Nähgut: Er entnimmt vorgenähte und gebügelte Manschetten aus einem Magazin und legt sie über ein Camera-Programming-Tool kantengenau in die Nähanlage ein. Melden die optischen Sensoren, dass eine Manschette nicht korrekt platziert ist, korrigiert er automatisch. Dank einer neuen Nähguthaltertechnologie sind Designwechsel einfach. Nach dem Prinzip eines 3-D-Druckers können an jedem Ort der Welt schnell und kostengünstige Formsätze erstellt werden.
Die Anlage vereint die Kompetenz der Dürkopp Adler AG mit dem Handling-Know-how von KSL und setzt neue Maßstäbe in der automatisierten textilen Fertigung. Sie verkürzt Produktionszyklen, vermeidet Stillstände und erhöht signifikant die Produktivität.

Zwei weitere Anlagen stellte KSL auf der Texprocess vor:

Neu vorgestellt wurde die Vielnadel-Nähanlage KL 950 eco, eine gemeinsame Entwicklung von KSL und Dürkopp Adler. Sie dient dem kostengünstigen Durchnähen leichter Textilien – Einzelzuschnitte oder Rollenware – mit mehreren Nähwerkzeugen in einem Arbeitsgang, beispielsweise in der Fertigung von Automobilsitzen. Die Nadelentfernung ist variabel zwischen 6 und 600mm, der maximale Materialdurchgang beträgt 1200 mm. Um bei niedrigstmöglichen Einstiegskosten größtmögliche Leistung und Variabilität zu bieten, wurde eine neue Steuerung von Dürkopp Adler eingesetzt, welche bei bewährten Standard Anlagen genauso wie bei komplexen Sonder-Automatikanlagen zum Einsatz kommt. Über M2M, die Kommunikation von Maschine zu Maschine, werden Fehlermeldungen direkt an eine definierte E-Mail-Adresse oder an ein Mobiltelefon gesendet.

Ein weiteres Messe-Highlight war die frei programmierbare CNC Nähanlage KL 311 mit Drehkopf. Sie erlaubt das servomotorisch gesteuerte Nähen von Sicherheits-, Funktions- und dekorativen Nähten. Durch die tangentiale Ausrichtung des Nähkopfes in beliebige Nährichtungen können anspruchsvolle Nähte auf höchstem Qualitätsniveau gefertigt werden – mit bis zu 2.800 Stichen in der Minute.
Der 360° drehbare Nähkopf ist beim Nähen stets tangential ausgerichtet, dadurch werden Schlingstiche vermieden. Dank hoher Wiederholgenauigkeit ist die Anlage ideal für Serienteile. Und sie spart Zeit: Schon während des Nähens kann der nächste Nähguthalter bestückt werden, die überlappende Arbeitsweise minimiert die Wechselzeit. Die kompakte Anlage ist erweiterbar durch eine Zwei-Nadel-Ausführung, eine automatisierte Nähguthalter- Zuführung und intelligente Nähguthalter für Bauteile mit zusätzlichen Anbauteilen, die ein Öffnen und Schließen einzelner Bauteilhalter während des Nähprozesses benötigen.

Zum 50. Firmengeburtstag: Die Welt zu Gast bei KSL11.07.2014

   Lorsch/Bensheim.
Unter den Blicken der Gäste näht der Roboterarm eine präzise Doppelnaht in das weiche Leder, seine Bewegungen folgen der dreidimensionalen Struktur des Armaturenbretts. Veredelt wird hier die Luxus-Innenausstattung einer führenden Automobilmarke. Nähtechnologie „made in Lorsch“ ist High-Tech – und blickt dennoch auf eine lange Tradition. Vor genau 50 Jahren wurde die Firma Keilmann in Lorsch gegründet. Heute heißt sie KSL „Keilmann Sondermaschinenbau Lorsch“. Zum Jubiläum veranstaltete das Unternehmen vom 7.-10. Juli eine Hausmesse für sein Fachpublikum, an die sich ein Fest für Gäste und Mitarbeiter anschloss. KSL gehört zu den Technologieführern der Branche. „Wir sind Erfinder“, sagt Geschäftsführer Robert Keilmann, man kennt uns weltweit für Innovationen auf dem Gebiet der automatisierten Nähtechnologie. Das Unternehmen hat eine Exportquote von 80%. So verwundert es nicht, dass zur Hausmesse Kunden und Partner aus 20 Ländern zu Gast sind, aus Europa, der Türkei, Tunesien, USA, Indien und China.
So viele waren der Einladung gefolgt, dass für sie und die über 40 ausgestellten Maschinen der Platz am Standort Lorsch nicht gereicht hätte. So wurde kurzerhand der zweite Standort in Bensheim zur Messehalle umfunktioniert. An vielen Maschinen zeigt das Unternehmen live Produktionsprozesse, beispielsweise ein High-Speed-Fertigungssystem für Filtertaschen, CNC-Nähanlagen, Schweißtechnologie, Airbagfertigung, Kohlefaser-Anwendungen und modernste Robotertechnologie. Sie spiegeln das Kundenportfolio der südhessischen Erfinder wider: Automotive, Aerospace, Filter, Heimtextil, Fashion und viele weitere Branchen setzen in ihren Fertigungsprozessen auf KSL-Technologie.
Seit 2013 ist KSL ein Unternehmen der ShangGong Gruppe, zu der bekannte Größen der Nähtechnologie wie Dürkopp Adler und Pfaff gehören. So sind auch Maschinen dieser beiden Unternehmen in Bensheim zu sehen.
Die Gäste waren begeistert, nahmen sie doch von ihrem Besuch spannende Eindrücke mit: Einen Blick in die Geschichte der Nähtechnologie, Innovationen bei der Bearbeitung technischer Textilien und ein Ausblick in die Zukunft der Automatisierung.

EINLADUNG – Hausmesse zum Firmenjubiläum vom 7. – 10. Juli 201403.04.2014

KSL wird 50 Jahre.

Wir laden Sie herzlich ein, dieses Jubiläum mit uns im Rahmen einer Hausmesse zu feiern. Datum: 7. – 10. Juli 2014, jeweils von 9 bis 17 Uhr
Adresse: KSL Standort Bensheim, Elbinger Straße 12
, 64625 Bensheim


Ein Rückblick auf 50 Jahre nähtechnischen Sondermaschinenbau, unser aktuelles Produktportfolio leistungsfähiger und hoch innovativer Anlagen zur Bearbeitung technischer Textilien und ein Ausblick in die Zukunft der Automatisierung sind Themen der Hausmesse.

Wir würden uns sehr freuen, Sie zu unserem Jubiläum begrüßen zu dürfen. Bitte melden sie sich bis zum 30. Mai 2014 über dieses Formular an.Wir zeigen Ihnen unter anderem:KSL
CNC Anlagen

KL 311 CNC-Nähanlage 2500 x 1000 mm
KL 300 CNC Nähanlage 800 x 600 mm
KL 300 CNC Nähanlage 1000 x 600 mm
KL 224 CNC Doppelkopf-Nähanlage
KL 311 CNC-Nähanlage 1000 x 1000 mm
KL 361 CNC-Nähanlage 2500 x 1700 mm

Automotive Interieur
KL 205 Geradnaht-Nähanlage
KL 627 Kettenstich-Säulennähmaschine
KL 627 Kettenstich-Säulennähmaschine

Filter
FPS 300 Filtertaschen-Nähanlage
KL 200 Filterschlauch-Nähanlage

Heimtextilien
KL 244 Matratzenplatten Vereinzel- und Umsäumanlage

Vielnadel-Nähanlagen
KL 950 Vielnadel-Nähanlage
KL 956 Manuelle Vielnadel-Nähanlage 400 mm NE

Roboternähanlagen
KL 500 Roboter-Nähanlage Dashboard
KL 500 Roboter-Nähanlage – Nähen von Faserverbundwerkstoffen, Ultraschallschneiden

Automotive Airbag
KL 210 Nahtdokumentationssystem

Dürkopp Adler
911-210-6055 - CNC gesteuerte Steppstich Nähanlage
911-211-3020 - CNC gesteuerte Rautennäher
867-190445-M -Einnadel Steppstich Maschine mit DA Direct Drive
867-190142-M - Einnadel Steppstich Maschine mit DA Direct Drive
550-867 - Nähstation für Nahtdokumentation der Reißnähte bei Airbags
868-290322-M - Doppelnadel Steppstich Maschine
868-190322-M - Einnadel Steppstich Maschine
867-393342-M-VF - Einnadel Steppstich Maschine mit DA Direct Drive
967-100180 - Schwere Einnadel Steppstick Maschine mit integriertem Direktantrieb
969-190382-100 Schwere Einnadel Zylinderarm Maschine

Pfaff Industrial
Schweißen

Ultraschallschweißmaschine PFAFF 8312 (standard)
Heißkeil Schweißmaschine PFAFF 8320
Ultraschallschweißmaschine 8301
Heißluft Schweißmaschine 8320

Nähen
Spezielle 2-Nadel-Dreifachtransport-Kettenstich Nähmaschine PFAFF 5626
Nahtdokumentationssystem 3791
Programmierbare Großfeld-Nähanlage PFAFF 3950

Nähtec L&P
NC 1200 Reißverschlusseinnähanlage
NC1005 Steppdecken Einfass- und Beschneidanlage

Çatma wird Handelsvertreter für KSL in der Türkei20.03.2014

Ab sofort wird KSL in der Türkei von ÇATMA TEKSTİL, Istanbul, vertreten. Das erfahrene Handelsunternehmen, das auch Dürkopp Adler in der Türkei vertritt, übernimmt Vertrieb und den Service für die Anlagen in enger Abstimmung mit dem internationalen KSL Vertriebsteam.

KSL baut Sondermaschinen für die Verarbeitung von technischen Textilien und Faserverbundwerkstoffen. Das Produktspektrum reicht von CNC- und Vielnadel-Nähanlagen über Robotersysteme, Klebe- und Schweißaggregate bis hin zu automatischen Fertigungsstraßen. Maschinen der KSL werden zur Produktion von Polstern, Filtern, Airbags, Automobilinterieur, Matratzen, Composite-Bauteilen, Fashion und Lederwaren eingesetzt.

Die Exportquote des Sondermaschinenherstellers liegt bei über 80 Prozent. Seit 2013 ist KSL ein Unternehmen der ShangGong Gruppe, zu der weitere Global Player der Nähtechnologie wie Dürkopp Adler und Pfaff gehören.
Kontakt:
Çatma Plaza Basın Ekspres Yolu Bahariye Caddesi No:89
İkitelli, İstanbul / TURKEY
Mr. Yavuz Çatma
Phone: +90 212 494 24 44
Fax: +90 212 494 38 28
E-mail: catma@catma.com.tr
Web: www.catma.com.tr

Forschung meets Fertigung: Automatisierte Näh- und Legeprozesse mit KSL-Anlagen13.03.2014

Eine Werkshalle in Stade. Mit schnellen, präzisen Stichen näht die Blindstichnähmaschine einzelne CFK-Bahnen an einem Portal vollautomatisch zu einem großen Gelege zusammen. Hier entsteht das Druckschott für den Airbus A380. Die Nähanlage dazu stammt vom süddeutschen Sondermaschinenhersteller KSL.

Auch im Boeing 787 Dreamliner steckt Nähtechnologie von KSL. Ein Roboter bringt im Tragwerkslenker per Tuftingverfahren CFK-Fäden zur Verstärkung ein. Werden Bauteile einer Passagiertür durch Nähte verbunden, kann die Zahl der erforderlichen Titannieten reduziert und dadurch Gewicht reduziert werden. Dieser Aufgabe widmete sich KSL in einem gemeinsamen Forschungsprojekt, für die das Projektteam den JEC Innovation Award erhielt.

„Nicht alles, was auf unseren Anlagen entsteht, hebt ab“, sagt Robert Keilmann, Geschäftsführer der KSL GmbH. „Ähnliche Verfahren werden vielfach im Automobilbau eingesetzt.“ Ein Beispiel sind Mercedes-Benz SLR Crashelemente. Dort werden Fäden – ebenfalls mit dem Tuftingverfahren – eingebracht, um das Verhalten bei einem Crash gezielt zu beeinflussen.

KSL ist Hersteller von Nähsystemen und Automatisierungstechniken zur Verarbeitung technischer Textilien. Der Bereich Composites boomt, ist aber auch eine besondere Herausforderung. „Fast alles, was im Bereich Composites auf unseren Maschinen entsteht, sind Innovationen. Unsere Kunden möchten die neuen Technologien schnell und wirtschaftlich in die Praxis bringen. Das gelingt nur im sehr intensiven fachlichen Dialog,“ sagt Robert Keilmann, Geschäftsführer der KSL GmbH.

Damit meint er nicht nur die Kundenseite. Um neue Verfahren zu entwickeln und zu etablieren, arbeitet KSL auch eng mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen. Das süddeutsche Unternehmen baut Portal- und Roboteranlagen für die Verarbeitung von Composites. Die Anlagen dienen der Herstellung von Gelegen, von Sub-Preforms und Preforms und dem Verbinden von unidirektionalen und multiaxialen Geweben. Auf KSL-Anlagen entstehen Bauteile aus Kohlefaser, Glasfaser  oder Aramid, vom Profil oder Stringer bis zum komplexen dreidimensionalen Bauteil.

Im Technikum im süddeutschen Lorsch fertigt KSL für Kunden aus aller Welt Prototypen und Kleinserien.Bei flächigen Anwendungen sind es meist CNC-Nähanlagen, die beispielsweise CFK-Materiallagen miteinander verbinden. Bauteile mit komplexen dreidimensionalen Geometrien benötigen 3D-Nähverfahren. Dazu stattet das Lorscher Unternehmen 3D-Roboteranlagen mit Köpfen und Steuerungen für spezielle Anwendungen aus, wie beispielsweise Tufting, Blindstich-Nähte, Zweinadel-Nähte.

Je nach Anwendung kann der Roboter Composites fügen, mit einem Ultraschall-Schneidkopf trennen, oder auch CFK-Binder-Tapes mit einem Legekopf ablegen, um Preforms herzustellen.Das Portfolio umfasst nicht nur Composite-Anwendungen. 

Auf KSL Anlagen entstehen weltweit Airbags, textile Filtertechnik, Heimtextilien, Fashion oder Sicherheitstechnik eingesetzt. KSL ist in diesem Jahr 50 Jahre alt und seit 2013 ein Unternehmen der ShangGong Gruppe, zu der weitere Global Player der Nähtechnologie wie Dürkopp Adler und Pfaff gehören.

Eine der größten Nähmaschinen der Welt kommt aus Lorsch07.03.2014

Das „blaue Wunder“ füllt eine Werkshalle in Lorsch, besteht aus etwa 20.000 Teilen und wiegt 73 Tonnen. Die größte Näh- und Schweißanlage KL 820 ist praktisch fertiggestellt, die größte bisher von KSL gebaute Anlage. Der Sondermaschinenhersteller ist weltweiter Spezialist für innovative Nähtechnik.

Durch die blau lackierte Stahlkonstruktion bewegt sich eine schwarze Materialbahn. Die Anlage vernäht und verschweißt Bahnen von Geotextilien, das sind Folien, Gewebe und Vliese, die beispielsweise für Regenrückhaltebecken oder Hangbefestigungen verarbeitet werden.

Zwei Jahre zurück. In Lorsch sitzen ein kanadisches Unternehmen und ein Ingenieurteam von KSL zusammen. Die Herausforderung: 300 Meter lange und 6 Meter breite Geotextil-Bahnen sollen vollautomatisiert miteinander zu fußballfeldgroßen Flächen verbunden werden. In den folgenden Monaten arbeitet ein Lorscher Entwicklerteam eng mit dem Kunden zusammen. Das scheinbar Unmögliche wird zur Lösung, der Aufbau beginnt.

Die Anlage ist extrem kompakt gebaut und dennoch 50 Meter lang und 10 Meter breit. Insgesamt kann die Maschine eine zusammenhängende Textilfläche von 7.500  Quadratmetern herstellen. Das „Fußballfeld“ wird in zickzackförmiger Faltung wieder auf eine Rolle gewickelt, die etwa 5 Tonnen Gewicht hat. Damit die fertige Rolle nicht auseinanderrutscht, wird die Bahn mit einem Zug von 11.000 Nm aufgewickelt – wollte man ein solches Drehmoment auf die Straße bringen, bräuchte es mehrere Sportwagen.

Auch beim Nähen und Schweißen ist die Maschine ein Kraftpaket. Vier Schweißmaschinen mit einer Leistung von je 2.600 Watt und 4 Nähmaschinen verbinden die Geotextil-Bahnen. Mehrere Millimeter dicke Textilien und Folien fügen sich so zu einer zugfesten und auf Wunsch wasserdichten Plane zusammen. Die Qualitätskontrolle ist lückenlos: Ein integriertes Überwachungssystem sieht mit seinem Infrarot-Auge, ob die Qualität der Schweißnaht einwandfrei ist. Ergibt die Thermografie eine Abweichung, wird die Anlage automatisch angehalten. Jeder der starken Polyesterfäden, die das schwere Material mit bis zu 3 Millimeter dicken Nadeln verbinden, wird überwacht.

„Eine Anlage von diesen Dimensionen, die Materiallagen von bis zu 4 Millimetern vollautomatisch verbinden kann, ist weltweit einzigartig ,“ sagt Robert Keilmann, Geschäftsführer des Lorscher Sondermaschinenherstellers. Sie wird derzeit vom Kunden und von der CSA, dem kanadischen Pendant des deutschen TÜVs, abgenommen. Anschließend reist sie in 11 Überseecontainern nach Kanada, um dort mit 3 KSL-Mitarbeitern wieder aufgebaut zu werden.

KSL entwickelt Anlagen für die automatisierte Produktion technischer Textilen für viele Branchen: für die Automobilindustrie, Heimtextilien, die Filterindustrie, Fashion, Möbel. Zum Portfolie gehören auch Roboteranlagen für Kohle-und Glasfaseranwendungen in der Luft- und Raumfahrt. Die Exportquote der süddeutschen Sondermaschinenbauer liegt bei 80 Prozent. Seit 2013 ist KSL ein Unternehmen der ShangGong Gruppe, zu der weitere Global Player der Nähtechnologie wie Dürkopp Adler und Pfaff gehören.

KSL feiert 50-jähriges Bestehen28.02.2014

Nähen ist eine hochaktuelle Technologie und hat eine lange Geschichte. KSL schreibt seit 1964 daran mit. In diesem Jahr feiert das Unternehmen 50 Jahre und gehört zu den Innovativsten der Branche.
In den Gründungsjahren verkaufte und reparierte die „Firma Keilmann“ Nähmaschinen für Heimanwender. Schnell erkannte man die Chance der Nähtechnologie und begann, die Maschinen auf industrielle Maßstäbe auszuweiten. So entstanden Anlagen für Autositzbezüge, Airbags, Polster.
Automatisierung „made by KSL“ brachte der Industrie drei entscheidende Vorteile: Reproduzierbare Qualität, Schnelligkeit und niedrigere Fertigungskosten.
Automotive ist bis heute ein Branchenschwerpunkt geblieben, großen Stellenwert haben heute Anwendungen für Heimtextilien, die Filterindustrie, Fashion, Möbel und – seit dem Aufkommen von Kohle-und Glasfaser – die Luft- und Raumfahrt. Die Exportquote der süddeutschen Sondermaschinenbauer liegt bei 80 Prozent. Seit 2013 ist KSL ein Unternehmen der ShangGong Gruppe, zu der weitere Global Player der Nähtechnologie wie Dürkopp Adler und Pfaff gehören.

Halber Platzbedarf – volle Geschwindigkeit: KL 310 fertigt Airbags in einem Arbeitsgang28.02.2014

Schneller, wirtschaftlicher und auf kleinerem Raum kann man Headbags nicht fertigen. Mit der KL 310 bringt KSL eine extrem platzsparende Maschine auf den Markt. Sie fertigt einen Airbag in einem Zug. Und sie spart Bedienpersonal. Zwei Maschinen können parallel von nur einer Person bedient werden. Das vollautomatische Wechselsystem für Nähguthalter spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch viel Raum. Verglichen mit Modellen anderer Hersteller hat KSL den Platzbedarf halbiert. Die KL 310 näht mit 2800 Stichen in der Minute und ist ab März 2014 verfügbar.

KSL stellt halbautomatische Geradnaht-Nähmaschine KL 205 vor27.02.2014

KSL stellt halbautomatische Geradnaht-Nähmaschine KL 205 vor
Mit Bravour hat sie ihren ersten Einsatz absolviert, alle Nähte sind perfekt. Die Neuentwicklung der süddeutschen Maschinenbauexperten heißt „KL 205“. Auf der halbautomatischen Nähanlage entstehen Auto-Sitzbezüge für einen renommierten Hersteller in Russland. „Extrem wirtschaftlich bei hoher Qualität“ fasst Guido Jaeger, Vertriebsleiter bei KSL, die Produktvorteile zusammen. Eine Anlage für alle Unternehmen, die mit Qualitäts - und Effizienzvorteilen punkten möchten. Sie ist besonders geeignet zum Erstellen von Geradnähten und Rautenmuster und ist für praktisch alle technischen Textilien einsetzbar, ideal auch für die Möbelindustrie.

High-Speed und Automatisierung für die Filterbranche25.10.2013

Stark frequentiert war der Messestand des süddeutsche Sondermaschinenbauers KSL auf der  FILTECH 2013, die vom 22.- 24. Oktober 2013  in Wiesbaden stattfand. KSL präsentierte Maschinen und Fertiggungsysteme für die Filterherstellung – eine Branche, in der KSL seit Jahrzehnten fundiertes Know-how  aufgebaut hat. Das Spektrum der Anlagen geht vom Nähen über Ultraschallschweißen bis zu Automatisierungstechnologien.
Ein Messe-Highlight war das High-Speed-Fertigungssystem FPS 300. Es fertigt bis zu 36 Filtertaschen pro Minute bei einer maximalen Geschwindigkeit von 20 Meter pro Minute Auf KSL Ultraschall-Schweißanlagen entstehen  Filtertaschen im Top-Space und im Diamantspace Verfahren. Nähanlagen für Filterschläuche und Filtertücher ergänzen das Maschinenprogramm.

Guido Jaeger, Vertriebsleiter, ist sehr zufrieden: „Wir hatten nicht nur viele, sondern auch viele gute Kontakte, das Interesse an Automatisierung ist sehr hoch. Die großen Unternehmen der Filterbranche sind bei uns zu Gast, viele Interessenten aus den USA, der Türkei, Russland und Asien. Mit unseren Anlagen sind hohe Effizienzgewinne möglich, das macht sie sehr attraktiv und rentabel.“

CISMA Shanghai – KSL zeigt Zukunft des Nähens01.10.2013

Lorsch, Oktober 2013

„Wird die Robotertechnologie klassische Nähverfahren ablösen? Ist dies die Zukunft des Nähens?“ Fragen wie diese stellten Besucher des KSL-Messestands auf der CISMA in Shanghai. Die präzisen Bewegungen und dreidimensionalen Nahtverläufe der Roboternähanlage KL 500 zogen hunderte Besucher in ihren Bann. Robert Keilmann, Geschäftsführer des süddeutschen Unternehmens: „Natürlich erschließen unsere Roboteranlagen neue Möglichkeiten, vor allem im dreidimensionalen Bereich. Aber sie lösen keine Technologien ab, sondern erweitern unsere Produktpalette. Sie reicht von CNC-gesteuerten Nähsystemen über Vielnadel-Nähanlagen, Klebe- und Schweißaggregate bis hin zu vollautomatischen Fertigungsstrassen. Zudem sprechen wir hier nicht von der Zukunft, die hier gezeigten Verfahren werden längst in der Serienfertigung eingesetzt“. Der Roboter, Magnet auf dem Messestand, fertigt beispielsweise optisch anspruchsvolle Armaturenbretter, Seitenverkleidungen oder Armlehnen für führende Automobilhersteller.

Trotz des riesigen Messestandes auf der CISMA wurde es eng. Die Besucher aus der Bekleidungsindustrie und aus dem Bereich Technische Textilien konnten sich hier in Live-Demonstrationen ein Bild von der Flexibilität und Geschwindigkeit der Maschinen machen. Live gezeigt wurde die Airbagfertigung auf einer KL 110 CNC-Nähanlage mit 360°
drehbarem Nähkopf. Die universelle Maschine näht nicht nur Airbags, sondern beispielsweise Cabrioverdecke oder Polstermöbel.

Großes Interesse fand auch die modular aufgebaute Vielnadel-Nähanlage KL 960, auf der beispielsweise Filter oder Autositze hergestellt werden.  

KSL ist Hersteller innovativer Nähsysteme und Automatisierungstechniken zur Verarbeitung technischer Textilien. Anwendungsbereiche sind Airbag, Automotive, Faserverbundwerkstoffe, textile Filtertechnik, Heimtextilien, Matratzen, Fashion oder Sicherheitstechnik. Seit 2013 ist KSL ein Unternehmen der ShangGong Gruppe, zu der weitere Global Player der Nähtechnologie wie Dürkopp Adler und Pfaff gehören.

Keilmann Group wurde von ShangGong Europe Holding Corp. GmbH übernommen13.08.2013

Lorsch, August 2013

Die ShangGong Europe Holding Corp. GmbH, Bielefeld, hat von Herrn Robert Keilmann die Anteile an den Gesellschaften der Keilmann-Group übernommen.

Die Keilmann Group baut Sondermaschinen für die Verarbeitung von Faserverbundwerkstoffen und technischen Textilien. Das Produktspektrum reicht von CNC- und Vielnadel-Nähanlagen über Robotersysteme, Klebe- und Schweißaggregate bis hin zu automatischen Fertigungsstraßen. Maschinen der Keilmann Group werden zur Produktion von Composite-Bauteilen, Filtern, Airbags, Polstern, Matratzen, Fashion und Lederwaren eingesetzt.

Die ShangGong Europe Holding Corp. GmbH ist Mehrheitsaktionärin der Dürkopp Adler Aktiengesellschaft, Bielefeld, und Alleinaktionärin der Pfaff Industriesysteme und Maschinen AG, Kaiserslautern. Beide Gesellschaften sind weltweit im Bereich der industriellen Nähtechnik tätig.

Die Keilmann Group und die ShangGong Europe Holding Corp. GmbH erwarten von der Übernahme positive Impulse für ein gemeinsames zukünftiges Wachstum.

KSL stellt neue Vielnadel-Nähanlage vor25.02.2013

Lorsch, Februar 2012

Kompakter und besonders wartungsfreundlich ist die neue Vielnadel-Nähanlage, die KSL Keilmann Sondermaschinenbau GmbH auf der Messe Techtextil 2013 in Frankfurt vorstellen wird. Die Anlage wurde von Grund auf schlanker konzipiert, der integrierte Schaltschrank verringert zusätzlich den Platzbedarf. Die Bedienung über Touchscreen ist intuitiv. Hauptanwendung der KL 960 ist das geradlinige Durchsteppen paralleler Nähte, ein Prozess, der in vielen Branchen zum Standard gehört, beispielsweise zur Herstellung von Autositzen, für die Inneneinrichtungen von Booten oder bei der Herstellung von Dämmstoffen. Eine Reihe von Vorteilen wie die Endlosverarbeitung oder das Unternähen von Bändern machen die Anlage universell einsetzbar. Die Vielnadel-Nähanlage KL 960 ergänzt das Produktportfolio. Das Vorgängermodell KL 950 werde weiterhin gebaut, teilte das Unternehmen mit.

KSL entwickelt robotergestützte Nähanlagen für EUROSTARS Forschungsprojekt05.02.2013

Lorsch, Februar 2013

Im Lorscher Technikum geht es voran. Zwei korrespondierende Roboter mit Nähköpfen fixieren hochwertiges Leder auf einem Trägerschaum und führen es dem nächsten Arbeitsschritt zu. Am Ende des Projektes wird eine vollautomatisierte Fertigung von Ledersitzen für die Automobilindustrie und die Luftfahrt stehen. Sie soll den bisher manuellen Prozess ersetzen und gleichbleibende Qualität auf höchstem Niveau sichern. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützten Verbundprojekt arbeiten Car Trim GmbH und KSL Sondermaschinenbau GmbH eng zusammen. Die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht. Eurostars ist ein themenoffenes Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die im Rahmen der europäischen Forschungsinitiative EUREKA Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen. Gefördert werden zivile Forschungsprojekte zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Die Car Trim Unternehmensgruppe entwickelt und produziert hochwertige Komponenten für die Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie.

Erfolgreichstes Geschäftsjahr seit Gründung24.01.2013

Lorsch, Januar 2013

Mit einer Umsatzsteigerung von 35% gegenüber dem Vorjahr verzeichnet die Keilmann Group das erfolgreichste Jahr seit Gründung. "Insbesondere im Bereich Automotive und in der Filterherstellung hat die KSL Sondermaschinen GmbH kräftig zugelegt", sagt Robert Keilmann, Geschäftsführer des Unternehmens mit Sitz in Lorsch. Die größten Wachstumsraten konnte die Unternehmensgruppe in den Märkten Asien und Nordamerika verbuchen. Zu den Wachstumsfaktoren zählten im Geschäftsjahr 2012 der branchenübergreifende Trend zur Automatisierung und der verstärkte Einsatz von Nähtechnik im Bereich von Faserverbundstoffen, auf das sich KSL spezialisiert hat. Unter dem Dach der Keilmann Group sind die drei Unternehmen KSL, KSA und KSE zusammengefasst.

2300 qm neue Produktionsfläche in Bensheim21.12.2012

Lorsch, Dezember 2012

Mit der Inbetriebnahme des neuen KSL-Werks II Bensheim hat der Sondermaschinenhersteller KSL Keilmann Sondermaschinenbau GmbH seine Fertigungskapazität erneut erweitert. In der Nähe zum Stammsitz in Lorsch werden vornehmlich große Anlagen und Anlagenstraßen mit durchgängiger Automatisierung montiert. Grund für die Erweiterung ist neben kontinuierlichen Auftragszuwächsen auch der Trend zur Automatisierung und dem Einsatz moderner Robotertechnologie. "Time to market spielt eine immer größere Rolle, insbesondere in der Automobilindustrie. Mit dem zweiten Standort sind wir flexibler bei Auftragsspitzen und verbessern unsere Lieferfähigkeit“, sagt Robert Keilmann, Geschäftsführer der KSL.